Das Hannoveraner Start-up Eco:fibr, sorgt aktuell für viel Aufmerksamkeit in der Umwelt- und Innovationsszene. Das Team hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Papier aus den bislang ungenutzten Resten von Ananaspflanzen herstellen lässt – einem Rohstoff, von dem in Costa Rica jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen anfallen und bisher meist verbrannt werden.
Nach einer erfolgreichen Testproduktion in München möchte Eco:fibr nun in Costa Rica eine eigene Produktionsanlage errichten. In etwa zwei Jahren soll der nachhaltige Zellstoff erstmals vermarktet werden.
Für den nächsten Schritt sammelt das Start-up aktuell 600.000 Euro ein. Die Hälfte ist bereits durch größere Investoren gesichert – auch Kleinanleger können sich beteiligen. Hannover bleibt weiterhin der zentrale Standort für Forschung, Entwicklung und Vertrieb.
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