Auf der Website der Wirtschaftsförderung Hannover ist ein aktueller Beitrag zur EXIST-Förderung erschienen, in dem drei spannende Startup-Teams LIGARO, DeepVac und Khema vorgestellt werden.
Die Projekte werden im Rahmen des EXIST-Gründungsstipendiums gefördert und zeigen innovative Ansätze in den Bereichen nachhaltige Materialien, Raumfahrttechnologie und digitale Gesundheitslösungen.
LIGARO – Biobasierte Klebstoffe für eine nachhaltige Industrie
LIGARO verfolgt das Ziel, herkömmliche Klebstoffe durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Während viele industrielle Klebelösungen bislang auf fossilen Rohstoffen basieren, setzt das Team gezielt auf biobasierte Materialien. Diese neuen Klebstoffe sollen nicht nur ressourcenschonender sein, sondern auch vergleichbare oder sogar bessere Eigenschaften in Bezug auf Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit bieten.
Der Ansatz eröffnet Perspektiven für zahlreiche Branchen – etwa in der Verpackungsindustrie, im Bauwesen oder in der Produktion technischer Komponenten. Durch die Kombination aus Nachhaltigkeit und industrieller Anwendbarkeit möchte LIGARO dazu beitragen, ökologische Standards in der Fertigung langfristig zu verbessern.


DeepVac – Präzisere Testumgebungen für die Raumfahrttechnik
DeepVac arbeitet an Lösungen, um Prüfprozesse für Raumfahrtkomponenten deutlich effizienter und realistischer zu gestalten. In der Raumfahrt müssen Bauteile extremen Bedingungen standhalten – etwa Vakuum, Temperaturschwankungen oder mechanischen Belastungen. Genau hier setzt das Startup an und entwickelt Technologien, die solche Bedingungen zuverlässiger simulieren können.
Durch verbesserte Testverfahren sollen Entwicklungszeiten verkürzt und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden. Insbesondere für Satelliten und andere empfindliche Systeme ist dies entscheidend, da Fehler im All kaum korrigiert werden können. DeepVac positioniert sich damit als wichtiger Partner für die Weiterentwicklung moderner Raumfahrttechnologie.

Khema – Frühzeitige Gesundheitsvorsorge durch Künstliche Intelligenz
Khema nutzt datenbasierte Ansätze und Künstliche Intelligenz, um gesundheitliche Risiken möglichst früh zu erkennen. Statt erst bei akuten Beschwerden einzugreifen, setzt das Konzept auf Prävention: Durch die Analyse individueller Gesundheitsdaten sollen potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert werden.
Die Technologie kann dabei helfen, personalisierte Empfehlungen abzuleiten und präventive Maßnahmen gezielt umzusetzen. Ziel ist es, Menschen langfristig zu einem gesünderen Lebensstil zu befähigen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten. Khema verbindet damit digitale Innovation mit einem klaren Fokus auf individuelle Gesundheitsförderung.


Den vollständigen Beitrag gibt es hier zum Nachlesen: Wirtschaftsförderung in der Region Hannover